Motoflugausbildung im Verein

Flieg mit uns!

Die Privatpilotenausbildung EU LAPL (A) und PPL (A)

Beim Aero-Club Lichtenfels kannst Du jederzeit auch mit der Motorflug Ausbildung beginnen. Mit einem erfahrenen und professionellen Fluglehrer kannst Du Deinen Traum von der Privatpilotenlizenz verwirklichen. Auf unseren leistungsfähigen und gut ausgestatteten Motorflugzeugen erlernst Du das Fliegen und bist Teil einer Vereinsgemeinschaft, die Dir mit Rat und Tat zur Seite steht. Steige ein und teile mit uns die Passion Fliegen.Bei uns im Verein sind die Lizenzen LAPL (A) und PPL (A) zu erwerben

Was bedeuten die Begriffe LAPL (A) und PPL (A)?

LAPL (A) steht für die Leichtflugzeug Pilotenlizenz; die Abkürzung PPL (A) steht für Privatpilotenlizenz.

Welche Flugzeuge darfst Du mit einer LAPL(A) / PPL(A) fliegen?

Du darfst einmotorige Kolben-Landflugzeuge, am Tage, nach Sichtflugregeln, im nicht gewerblichen Verkehr, innerhalb der EU fliegen (Voraussetzung englisches Funkzeugnis). Mit meist nur geringem Aufwand, kann Deine einmal erworbene Fluglizenz auf mehrere Länder erweitert werden. Hier die beiden-Landflugzeuge unserer vereinseigenen Flotte, die bei der Ausbildung eingesetzt werden:

Welche Vorraussetzungen bringst Du für die Ausbildung mit?

  • Mindestalter bei Ausbildungsbeginn 17 Jahre
  • Medizinisches Tauglichkeitszeugnis der Klasse 2 (die fliegerärztliche Untersuchung setzt eine durchschnittlichen Gesundheitszustand voraus, wobei auch eine Sehhilfe meist kein Hindernis ist). Als Fliegerarzt steht hier unser Fliegerkamerad Dr. Hartmut Gerding aus Lichtenfels zur Verfügung
  • Zuverlässigkeitsüberprüfung (ZÜP)
  • Auszug aus dem Zentralregister in Flensburg (keine wesentlichen Vorstrafen)

Wie lange dauert Deine Pilotenausbildung?

Das hängt vor allem von Ihnen ab. Manche Piloten absolvieren die Ausbildung in einer Saison (Frühling bis Herbst). Bei Zeit- und Finanzengpässen kann  man die Ausbildung auch auf zwei Jahre strecken. Durch enge Abstimmung mit dem Fluglehrer kannst Du die Ausbildung flexibel planen. Zu berücksichtigende, die Ausbildungsdauer beeinflussende Faktoren sind dabei:

  • das Wetter,
  • das Zeitaufkommen, das Du in Deine Ausbildung investieren kannst,
  • deine persönliche Leistung - aber keine Sorge: wir helfen Dir.

Wie viel Theorie muss ich lernen und wann darf ich das erste Mal fliegen?

Das erste Mal fliegen darf man eigentlich sofort. Einzige Voraussetzung ist der Abschluss des Schulungsvertrages und das Vorliegen des fliegerärztlichen Attestes. Die theoretische Ausbildung findet nicht im Verein statt. Aus zeitlichen Gründen und wegen eines besseren Lernerfolgs empfehlen wir die einschlägigen Theorieschulen in unserer Gegend. Hier bekommt man das Wissen zu den Themen

  • Navigation
  • Meteorologie
  • Luftrecht
  • Allgemeine Luftfahrzeugkunde
  • Grundlagen des Fliegens
  • Betriebliche Verfahren
  • Flugleistung und Flugplanung
  • Menschliches Leistungsvermögen
  • Kommunikation (Deutsches Funksprechzeugnis als separate Prüfung, optional ebenso Englisch)

kompakt innerhalb von 14 Tagen vermittelt, die Prüfung vor dem Luftamt schließt in der Regel direkt an den Theoriekurs an.

Was erwartet Dich bei der Ausbildung LAPL(A)?

Ein Theorielehrgang und mindestens 30 Stunden praktische Ausbildung, die Dir erlauben nach erfolgreicher Abschlussprüfung:

  • Flugzeuge bis 2000kg mit maximal 4 Personen an Bord zu fliegen. Gäste darfst Du nach 10 Stunden Soloflug befördern.
  • Die LAPL (A) ist nur in der EU gültig
  • Was die LAPL nicht ermöglicht: Weiterbildung zur Nachtflugberechtigung sowie zum Fluglehrer

Was erwartet Dich bei der Pilotenausbildung PPL(A) und danach?

Ein Theorielehrgang und mindestens 45 Stunden praktische Ausbildung, die Dir erlauben nach erfolgreicher Abschlussprüfung:

  • einmotorige Kolbenflugzeuge ohne Gewichtsbeschränkung zu fliegen,
  • sofort Fluggäste zu befördern (die Personenzahl, die für das jeweilige Flugzeug zugelassen ist).

Mit der PPL(A) besitzt Du eine international gültige Lizenz auf deren Basis Du Dich ständig   weiterbilden kannst, z. B. mit der Nachtflugberechtigung oder gar Fluglehrerausbildung (bis hin zum Berufspiloten).                                            

Aber auch der Übergang ist möglich: vom LAPL(A) zum PPL(A). Um von dem LAPL(A) auf den PPL(A) zu wechseln, absolvierst Du mindestens 15 Stunden Flugzeit als LAPL (A) Pilot wovon mindestens 10 Stunden Flugausbildung erforderlich sind.

Was kostet die Ausbildung?

Die Ausbildungskosten belaufen sich zur Zeit auf 5500,- bis 10.000,- Euro je nach dem welches Flugzeug Du wählst und welche Art von Lizenz Du anstrebst. Der größte Teil der Ausbildungskosten sind die Flugstunden, die natürlich zeitlich über die Ausbildungsdauer verteilt anfallen und berechnet werden.Was erwartet Dich nach der Ausbildung?
Du musst in 24 Monatsintervallen jeweils 12 Stunden in den letzten 12 Monaten geflogen sein, damit Deine Lizenz verlängert wird. In den 24 Monaten muss davon eine Stunde mit einem Fluglehrer oder einem Einweisungsberechtigten geflogen werden ("Übungsflug"). Das medizinische Tauglichkeitszeugnis muss abhängig von Deinem Alter jedes Jahr, alle zwei oder fünf Jahre erneuert werden

Was kostet das Fliegen im Verein?

Als ordentliches Mitglied Aero-Club Lichtenfels. bezahlst Du eine Mitgliedsgebühr i.H.v. 300 Euro pro Jahr und einen Quax-Beitrag (Versicherung für Kasko-Eigenanteile) von 50 € pro Jahr. Die Flugzeuge kosten ca 170,00 Euro Euro pro Stunde, alles inklusive, auch Kraftstoff.

Ist die Lizenz erweiterbar?

Auf jeden Fall! Besonders auf Basis der PPL(A) kannst Du hervorragend aufbauen und Dein fliegerisches Können ständig erweitern. Die Nachtflugberechtigung, die Instrumentenflugberechtigung (IFR), die Schleppberechtigung von Segelflugzeugen sind nur ein paar Beispiele der Weiterbildungsmöglichkeiten.Die Nachtflugausbildung umfasst 5 Stunden praktische Ausbildung.

Kann man auch Berufspilot/-in werden?

Auf Basis der PPL(A) kannst Du weiterlernen bis zur Berufspilotenlizenz. Einige unserer Piloten/-innen haben diese berufliche Laufbahn eingeschlagen und sitzen heute in Cockpits von Lufthansa, Air Berlin oder anderen Fluggesellschaften.Auf den Weg zum Traumberuf "Berufspilot/-in" stellen wir unsere Erfahrungen und unsere Hilfe gerne zur Verfügung.

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